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Ankleider(in)
Ausstattungsleiter(in)
Beleuchter(in)
Beleuchtungsinspektor(in)
Betriebstechniker(in)
Bühnenbildner(in)
Bühnenhandwerker(in)
Bühneninspektor(in)
Bühnenmeister(in)
Disponent(in)
Dramaturg(in)
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Künstlerische(r) Direktor(in)
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Prospektnäher(in)
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Schreiner(in)
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Technische(r) Assistent(in)
Technische(r) Direktor(in)
Theaterpädagoge/Theaterpädagogin
Tonmeister(in)
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Werkstättenleiter(in)

Dramaturg(in)

Der/die Dramaturg(in) ist an der Spielplangestaltung eines Theaters beteiligt, sucht und liest dafür geeignete Stücke (Schauspiele, Opern usw.) und bearbeitet sie in literarischer und musikalischer Hinsicht für die Regie. Für diese Lektoratstätigkeit sind gründliche Kenntnisse sowohl der klassischen Dramen- und Musikliteratur als auch des Schaffens zeitgenössischer Dramatiker und Komponisten, einschliesslich der entsprechenden Sekundärliteratur, nötig. Darüber hinaus bedarf es eines guten Gespürs für mögliche Neuinterpretationen früherer Werke sowie für aktuelle Strömungen in Kunst und Gesellschaft. Dramaturgen beteiligen sich auch an der Probenarbeit. Ferner vermitteln sie zwischen der künstlerischen Leitung ihres Theaters und der Öffentlichkeit, indem sie beispielsweise die Programmhefte, Abonnentenzeitschriften und andere Publikationen redigieren, Pressedokumentationen erstellen, Medienkonferenzen und verschiedenste Publikumsveranstaltungen vorbereiten und sich um die Jugendarbeit kümmern. Wichtige Partner der Dramaturgie sind in diesem Zusammenhang die Theaterfotografen, deren Bilder die Inszenierungen dokumentieren und für Plakate, Programmhefte, die Presse und den Aushang im Hause verwendet werden. Der Weg zu diesem Beruf führt meistens über ein literatur-, theater- und/oder musikwissenschaftliches Studium und mehrjähriger Praxis an einem Theater und kann bei entsprechender Eignung in der Übernahme der künstlerischen Direktion einer Bühne gipfeln. Verschiedene Hochschulen bieten heute Studiengänge für Dramaturgen an.

Nähere Auskünfte:

siehe Rubrik „Ausbildungsstätten“ unter „Dramaturgie“ (Link!)

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