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Ausstattungsleiter(in)
Beleuchter(in)
Beleuchtungsinspektor(in)
Betriebstechniker(in)
Bühnenbildner(in)
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Bühneninspektor(in)
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Schreiner(in)
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Technische(r) Assistent(in)
Technische(r) Direktor(in)
Theaterpädagoge/Theaterpädagogin
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Schauspieler(in)

Der/die Schauspieler(in) setzt mittels seiner/ihrer Stimme, Gebärde und Mimik nach einem Text und einem Regiekonzept fiktive Figuren in szenische Handlungen um. Dabei unterstützen ihn/sie weitere Elemente, wie das Bühnenbild, Licht- und Toneffekte, Maske, Kostüm, Requisiten usw. Seine/ihre Arbeit beginnt damit, dass er/sie sich zunächst selbstständig mit der ihm/ihr zugedachten Rolle, ihrem geschichtlichen und gesellschaftlichen Umfeld und besonders mit den Wesenszügen und Handlungsmotiven der zu gestaltenden Figur und denjenigen ihrer Mit- und Gegenspieler auseinandersetzt. Dem folgt die eigentliche Probenarbeit im Ensemble unter Anleitung eines Regisseurs, bei der das Stück bis zur Aufführungsreife entwickelt wird. Kenntnisse in Psychologie, Soziologe, (Kunst)Geschichte und Literatur bilden für diesen Beruf eine ebenso wichtige Voraussetzung wie Fantasie, gestalterische Begabung, Einfühlungsvermögen und körperliche Belastbarkeit. Ausgebildet werden Schauspieler(innen) nach der Grundschule (Sekundar-/ Mittelschule und/oder Berufslehre) vorzugsweise an Fachhochschulen nach bestandener Aufnahmeprüfung. Das Lehrprogramm umfasst in der Regel die Bereiche stimmliche und körperliche Ausbildung, Darstellung und Theorie, wobei der Praxisnähe und der Zusammenarbeit mit Theatern wachsende Bedeutung zukommt. Nach der Diplomierung arbeitet der/die Schauspieler(in) als Ensemblemitglied an einem Theater, in der freien Szene, als Gastdarsteller(in) und/oder beim Fernsehen, doch hängt seine/ihre weitere Laufbahn von oft kaum zu beeinflussenden Faktoren ab.

Nähere Auskünfte:

siehe Rubrik „Ausbildungsstätten“ unter „Schauspiel“ (Link!)

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