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Tänzer(in)

Der/die Tänzer(in) entwickelt – ob im klassischen Ballett oder in moderneren Bühnentanzarten (z.B. Moderndance oder Free Dance) – mit stilisierten Bewegungen und Stellungen eine rhythmisch-räumliche Abfolge von Szenen. Als Grundlage dafür dienen meist eine musikalische Komposition, ein handlungsbestimmendes Libretto und das gestalterische Konzept des Choreographen. Hervorgegangen aus höfischen Tanzeinlagen während der Renaissance, hat sich der Beruf vor allem während des 20. Jahrhunderts stark gewandelt. Wurde früher vorwiegend nach fest gefügten Techniken (Schulen), Schritten und Figuren getanzt, arbeitet und experimentiert das heutige Tanztheater mit einer Vielfalt stilistischer Ausdrucksformen. Dementsprechend sind auch die körperlichen, technischen und dramaturgischen Anforderungen an die Tänzer(innen) gestiegen. Sie setzen eine tänzerische Früherziehung an einer privaten Ballettschule ab dem 8.-10. Lebensjahr und später eine professionelle Ausbildung an einer Fachhochschule voraus. Wegen des beschränkten Stellenangebotes, gelingt aber nur den Besten der Sprung in die Praxis an einem Musiktheater oder in einer Wanderkompagnie. Dort können sie vom/von der Nachwuchstänzer(in), über Vortänzerrollen bis zum/zur Solotänzer(in) aufrücken, müssen ihren Beruf aber meistens bald nach dem 30. Altersjahr aufgeben und ihre weitere Laufbahn demgemäss planen. Zumal nach der Tanzkarriere nur wenige ein Auskommen in der Choreographie, im Lehrfach oder in verwandten Tätigkeiten finden.

Nähere Auskünfte:

Danse Suisse

Schweizerischer Dachverband

des professionellen künstlerischen Tanzes

Wylerstrasse 10

CH-3014 Bern

Tel.: 0041 31 351 60 50

Fax: 0041 31 352 15 02

E-Mail: mail@dansesuisse.ch

http://www.dansesuisse.ch

 

siehe auch Rubrik „Ausbildungsstätten“ unter „Tänzer“ (Link!)

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