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Opernhaus Zürich

Falkenstrasse 1

CH - 8008 Zürich

TEL +41 1 268 64 00

FAX +41 1 268 64 01

www.opernhaus.ch

Intendant: [Andreas Homoki]

Kaufmännischer Direktor: [Christian Berner]

Musiktheater mit Weltformat

Mit dem von der Theater-Aktiengesellschaft Zürich gegründeten und am 10.11.1834 eröffneten Aktientheater in der umgebauten Barfüsserkirche am Hirschengraben verfügte die Limmatstadt erstmals über eine ständige Spielstätte für wandernde Theatergruppen. Nach Glanzzeiten unter der Direktion von Charlotte Birch-Pfeiffer (1837-1843) und während des Zürcher Aufenthaltes von Richard Wagner (1852-61) brannte das 800 Personen fassende Haus in der Neujahrsnacht von 1889/90 vollständig aus. Doch bereits am 30.9.1891 konnte der Ersatzbau, das Stadttheater (heute Opernhaus), am Dufourplatz eröffnet werden. Die Pläne dazu geliefert hatten die Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer aus Wien, ihren Entwurf für einen schubladisierten Theaterneubau in Krakau. Das Gebäude lehnt sich aussen an die Renaissance und innen an den Rokoko. Während der Direktionszeit von Alfred Reucker (1901-21) wurde das Schauspiel auf die Bühne des alten Variété-Theaters am Pfauen ausgelagert. Seither pflegt das Haus am See nur noch das Musiktheater.

 

1926 wurde dem Stadttheater das Esplanade angegliedert, in dem Rudolf Bernhard 1942 ein Kleintheater einrichtete. Um neuen räumlichen und technischen Bedürfnissen zu entsprech- en, bewilligten die Stadtzürcher am 8.6.1980 (Intendanz Dr. Claus Helmut Drese,1975-1986) einen Kredit von 61,3 Mio. Franken. Nach Plänen von Claude Paillard und Peter Leemann wurde der Komplex renoviert, um ein neues Betriebsgebäude an Stelle des Esplanade ergänzt und am 1.12.1984 wiedereröffnet. Der Zuschauerraum des grossen Hauses bietet seither auf drei Ebenen 1'200 Personen, der variable und fahrbare Orchestergraben bis zu 120 Musikern Platz, während der Studiobühnenraum und das Bernhard-Theater je 200 Zuschauer fassen. Die bislang von der Tonhalle-Gesellschaft betreuten Klangkörper für den Konzert- und Opernbereich wurden 1985 getrennt. Am 25.9.1994 pflichteten die Stimmbürger des Kantons Zürich mit 74 % Ja der Kantonalisierung des Opernhauses bei. Grundlage des daran geknüpften Subventionsvertrages bildet ein dreijähriger Rahmenkredit. An die Betriebskosten von etwa 112 Mio. Franken im Jahr steuert die öffentliche Hand (Kanton Zürich) rund 50 % bei, den Rest erwirtschaftet das Haus selber.

 

Künstlerisch hat das Opernhaus Zürich seit seinen Anfängen regelmässig Herausragendes geleistet, nicht zuletzt mit wegweisenden Uraufführungen zeitgenössischer Werke (z.B. „Lulu“ von A. Berg, „Mathis der Maler“ von P. Hindemith, „Moses und Aron“ von A. Schönberg, „Die „Griechische Passion“ von B. Martinu, „Die Errettung Thebens“ von F. Kelterborn, „Schlafes Bruder“ von H. Willi u.a.), mit aufsehenerregenden Zyklen (z.B. Mozart, Monteverdi) und als Talentschmiede für den Sängernachwuchs. So gelang es seinen Direktoren immer wieder, Dirigenten, Choreographen, Regisseure, Bühnenbildner und Solisten der Spitzenklasse an das Haus zu binden und damit der Zürcher Oper internationale Ausstrahlung zu verschaffen. Der seit 1991 wirkende Intendant Alexander Pereira verfolgt ein Repertoireprogramm mit gut 40 Opern- und Ballettwerken (wovon 15 Neuproduktionen) und rund 280 Vorstellungen je Spielzeit.

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